Jason Terry kann stopfen
Don’t try silly stuff on LeBron
Meine neue Lieblingsband
Jason Terry kann stopfen
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Meine neue Lieblingsband
Wie schon mal erwähnt, mein Arbeitspensum entwickelt sich antiproportional zur Gesamtwirtschaftsleistung dieses Landes und so langsam bin ich urlaubsreif. Nur gut, dass bald der Urlaub ansteht, Fuerteventura ich komme. Das zu Beginn war übrigens eine Erklärung für den schwindenden Content hier. Ich bemühe mich, die Menge wieder zu vergrößern.
Das derzeit mein Leben beherrschende Thema: Frühling. Die Jacken werden dünner oder unsichtbar, die Hände frieren nicht mehr, die Natur wacht auf, ich habe schon zwei Mal die Basketballplätze mit meinen “Künsten” malträtiert. Herrlich.
Kurze Anekdote hierzu: vorgestern habe ich unten am Neckar gespielt, auf dem Platz unter der Adolf-Hitler-Friedrich-Ebert-Brücke (auf diesem Foto genau nicht zu sehen, der Platz ist rechts hinter der Brücke). Da der Platz – beim derzeitigen Stand des Neckars – ziemlich nah am Wasser ist, drohte der Ball regelmäßig ins Wasser zu fliegen. Wir haben es aber immer noch geschafft, ihn fernzuhalten. Bis es nach anderthalb Stunden dann doch passiert ist. Tja, und da die Strömung sich den Ball innerhalb von 20 Sekunden vollkommen einverleibt hat, musste ich in den so kalten

Neckar springen. Sehr lustig.
Wie auch immer. Das Thema, das die Medien derzeit dominiert, ist ganz offensichtlich der kaputte Mensch aus Winnenden. Es ist schwer, die Existenz von so etwas zu akzeptieren. Meiner Meinung nach sind diese Taten aber recht einfach zu verstehen, in unserer Gesellschaft sind die Hemmungsschwellen einfach deutlich runtergesetzt, durch ständige Beschallung durch die Medien, das geht vom Umgang mit Sex bis zum Umgang mit Gewalt. In Kombination mit dem dominierenden – positiv ausgedrückt – Individualismus – negativ ausgedrückt – Einsamkeit, braucht man sich da glaube ich nicht wundern. Kinder brauchen Erziehung, reale Ziele, reale Herausforderungen, reale Erfolge, reale Niederlagen, einfach Realität. Wie sollen sie sich denn sonst mit der Realität auseinandersetzen, wenn sie es müssen??? Ich glaube, wenn man es nicht gewöhnt ist, kann eine kleine Niederlage so sehr innerlich zerstören, dass alle Sicherungen durchbrennen – und auch so etwas passiert.
Nur zwei Sachen noch:
1. mich kotzen die gottverdammten Medien an, ich habe Mittwoch abend den Fernseher auf “zdf info” eingeschaltet, hoffend, dass mir die Revolverblatt-Berichterstattung zumindest ein bisschen erspart bleibt. Bullshit, das geht nicht mehr. Die ÖRs kopieren die Privaten, in ihrer würdefreien, vollkommen überzogenen, grauenhaften Art. Ein einfaches ekelhaftes Beispiel: sie haben sich Schüler von der Realschule geschnappt, zur Charakterisierung des mutmaßlichen Täters. Der einzige (damit man mich in Mannheim versteht: der einzigste) Schüler, der zu Wort kam, hatte folgendes zu vermelden: “Ja, der war zurückgezogen und so, .. , ah, und er spielte Counter Strike”. Are you f***ing kidding me? Wie kann man denn so einen informationsfreien vollkommen in die Bild-Zeitung reinspielenden Kommentar ausstrahlen? Jetzt geht diese “Killerspiel”-Scheiße wieder los. Ich glaube die Menschen sind vollkommen gestört, wie kann man denn glauben, dass das Spielen von Computerspielen zu Amokläufen führt? Computerspiel und Amoklauf sind doch beide nur Symptome ein und derselben Ursache, gleichzeitig, nicht aufeinanderfolgend. Aber wie gesagt, ich möchte das nicht werten.
2. ich finde es klasse, dass die Polizei so schnell und entschieden eingegriffen hat, den Täter in die Flucht geschlagen hat und auf diese Art und Weise die Schäden so weit wie möglich begrenzt hat.
Ein Artikel zu Shaq’s verblüffender Wiederauferstehung:
From the Floor: Move over you wimpy big men, Shaq is back von NBA.com
“After the game, Bosh went the buster route and complained about Shaq camping out in the lane. So how did Shaq respond? Diesel called Bosh ‘the RuPaul of big men.’”
Wie geil ist denn der Spruch?
Chris Bosh ist der hier

und das hier (für die Jüngeren) ist RuPaul

Göttlich. Ich glaube das wird Chris Bosh nicht mehr loswerden. Der Artikel ist voll von sowas = must-read.
- in der neuen Werbekampagne für die Bild-Zeitung wird u. a. auch Philipp Lahm auftauchen. “Dabei äußern sich die VIPs laut W&V durchaus kritisch zu dem Blatt.” Diesen letzten Punkt werde ich einfach mal stark bezweifeln, ich habe gestern einen der Werbespots gesehen und da war genauso viel mit “kritischen Äußerungen” wie hier. Grauenhaft. Philipp Lahm hat sich mit dem Spot (den ich noch nicht im Netz gefunden habe) bei mir damit alle Boni verzockt, die er sich als Bayer und Nationalspieler erzockt hat. Wie scheiße ist das denn?!?!?
- sehr coole Beschäftigung für zwischendrin: Riffs raten
- von NIN gibt’s ne neue halblegale DVD zum runterladen! Man muss dazu sagen, dass Nine Inch Nails damit (auch wenn das nicht direkt von der Band initiiert worden ist) erneut über das Internet veröffentlichen, wie schon beim letzten offiziellen Album “The Slip” und beim Experiment “Ghosts” schon geschehen. Man kann die Band und ihre Musik mögen oder auch nicht (ich tue es zum Beispiel deswegen:)
aber für diese Art von Marketing – Loslösen vom Majorlabel, bewusstes Setzen auf das Internet – finde ich muss man die Band lieben. Zerstört bitte endlich die Musikindustrie und den Einheitsbrei, der in deren Fabriken produziert wird. Bitte.
Gestern in der ersten italienischen Fussballliga Serie A
Sehr geil
Kurz notiert:
Amazon hat mir letzte Woche den vorbestellten neuen Roman von Juli Zeh geschickt. Ich habe ihn noch nicht lesen können, fehlende Zeit, fehlende Ruhe im Schädel, noch mehr Ausreden. Aber sobald ich dazukomme, werde ich das Buch mit Sicherheit aufsaugen, ich finde den Stil, in dem Juli Zeh schreibt, einfach überirdisch. Ich glaube, das Wort, das ihn am besten beschreibt ist frei. Die Vergleiche, der Fluss, alles scheint keinen anderen Grenzen oder Gesetzen als einer sehr bestimmten Sprachästhetik unterworfen zu sein. Das allerkomischste an Zehs Büchern: ich habe praktisch auf jeder Seite das Gefühl, mir Sätze rausnotieren zu wollen, weil sie sich so schön als Zitate eignen würden.
Solange ich das nicht lesen kann – ein Artikel von zeit.de, der sich mit dem Buch näher auseinandersetzt. Ich werde ihn natürlich nicht lesen, um jegliche Voreingenommenheit zu vermeiden. Sowas kann den besten Film, das beste Buch versauen.
Abschließend eines der tollen Zitate:
“Schickt die Dummen in den Krieg. [...] Verheizt sie in der Ödnis Afrikas, in asiatischen Dschungeln, egal. Noch fünfzig Jahre Frieden, und die Menschen in diesem Land sind auf das Niveau von Affen zurückgekehrt”
(aus “Schilf”)
“Gott, wie ich das hasse”
(“Fänger im Roggen”)
Eine der tollsten Stellen im Fänger im Roggen (falls Sie gerade auf den Link geklickt haben, das ist eines der großartigsten Bücher überhaupt) ist die, an der Holden davon erzählt, dass sie im Englischunterricht eine Übung machen, bei der ein Schüler sich vor die Klasse stellt und von einem Thema erzählen muss und die anderen Abschweifung rufen müssen, und so. Satzbau und Wortwahl = Wink mit dem Zaunpfahl. Jedenfalls kann er das überhaupt nicht nachvollziehen, warum es so toll ist, bei einem Thema zu bleiben, das sei vollkommener Quatsch. Es ist so unglaublich merkwürdig, wenn man ein Buch liest, das sechzig Jahre alt ist, und man fühlt sich besser verstanden als von den meisten seiner Mitmenschen, obwohl die einem ja zuhören, etc. etc. aber ich schweife ab. Zweck dieser Einleitung ist Folgendes: ich liebe Abschweifungen und ich finde beim Thema bleiben und eine Argumentation vernünftig aufbauen ist sinnvoll, vor allem im echten Leben und so weiter, aber wenn ich schwimme, dann keine Bahnen, sondern irgendwo auf dem Rücken im Salzwasser, weit weg und ohne Krafteinsatz. Im Sinne von “treiben lassen”.
Also wollte ich kurz einen Gedankenfluss von heute mittag ab- und ausschweifend niederschreiben, um mich etwas über die Menschheit auszukotzen. Ganz im Sinne des beginnenden Zitats.
Heute mittag war ich mal wieder mit meinem Hund spazieren, als ich an einer Reihe von Bäumen vorbeigelaufen bin, die auf dem Bürgersteig des Mannheimer Nordviertels Käfertal stehen. Sie wissen schon, die klassische, wir tun da ein paar Bäume hin, damit wir ein bisschen Grün haben. An einigen der Bäume war mit zwei dicken Klebestreifen ein weißer Zettel befestigt, mit der Aufschrift “Hundekot bitte wegräumen”.
Und da habe ich mir gedacht, das ist aber klasse. Da habe ich also die Illusion von Natur in einem urbanen Umfeld geschaffen, damit ich mich als Mensch dort etwas wohlfühle. Aber die Illusion soll bloß nicht zu real werden und mit negativen – wie auch immer gearteten Konsequenzen – herkommen, nein, nein, wir isolieren nur den vordergründigen Vorteil und freuen uns darüber. Es war ja jetzt nicht so, dass der Baum direkt in den Asphalt eingepflanzt war. Da waren um den Baum herum noch einige Quadratmeter Erde. Und ich sehe es vollkommen ein, dass Hunde nicht auf Kinderspielplätze gehen und dass die Kacke von der Straße geräumt werden soll und ich mache das und respektiere das auch, es ist echt zum Kotzen, wenn die Straßen mit Hundekacke übersät sind. Aber ernsthaft, das ist ein GOTTVERDAMMTER BAUM, was zur Hölle erwarten denn die Menschen?
Dieses Beispiel zeigt das ekelhafte arrogante Selbstverständnis des Menschen in seinem Parasitencharakter, so etwas sackdämliches. Da zerstöre ich Teile der Natur indem ich die ganze Welt kultiviere. KULTIVIERE!?!? Dieses Wort schaut so positiv aus. Aber egal, jedenfalls zerstöre ich die ganze Welt indem ich mich breitmache wie ein fetter Deutscher auf Mallorca (oder auch ein roter Engländer auf Kreta – Nationalitäten sind Schwachmatentum), baue mir überall wo ich hingehe einen Menschenbau, einen immer wachsenden Krebsmenschenstock, pflastere die Erde mit schwarzer Pech zu … Bäh, mir wird echt schlecht. Ich bin kein Öko oder sowas, überhaupt nicht, aber wenn Städte Menschen produzieren, die in der freien Natur überhaupt nicht überlebensfähig sind, weil sie nicht dreckig sein können und alles eklig finden und vor allem Angst haben, das sich bewegt, ohne das sie es bedienen, dann kotzt mich das einfach an.
Auf eine bestimmte Art und Weise gehört das mit Sicherheit zur Evolution. Städte sind Träger von Kultur und Kultur ist nur möglich, weil der Mensch sich in der Stadt eben keine Gedanken um Beschaffung von Lebensmitteln sorgen muss, weil in der Stadt das Leben viel informationsbasierter stattfindet, als körperlich-real. Ja, ist in Ordnung. Aber ich sehe den vorher beschriebenen Aspekt dieser Entwicklung dann eben als falsch an, weil er nicht Weiterentwicklung sondern Spezialisierung ist. Addition by subtraction. Ich will addition by growth! Dass der Mensch im Gesamtkontext wächst.
Also: wenn lebende Natur, dann mit ihren Folgen. Inkosequenz. Gott, wie ich das hasse.
Lange Zeit habe ich der Versuchung widerstanden, über Football zu schreiben. Aber heute ist der Football-Tag gekommen, auf den ich seit letzten Dezember (= Ende der Patriots Saison) gewartet habe:
Matt Cassel ist getradet worden!
Zwar mit Mike Vrabel und “nur” für einen Zweitrundenpick. Aber jetzt ist die Kohle da, um Verträge zu verlängern und das sind jetzt schon vier Picks am ersten Drafttag.
Tom Brady ist offensichtlich nicht nur gesund genug um Gisele zu heiraten sondern auch um zu spielen. Angesichts der Tatsache, dass die Baltimore Ravens nach New York aus-wan-dern (Leider kommt Jim Leonhard wohl nicht zu den Pats, das wäre der Wahnsinn geworden), ist das auch bitter nötig.
Ach ich freue mich schon auf den Draft, vier Picks!
Meine Wunschliste: ein OLB, ein ILB, einen DB (ob CB oder S ist egal) und einen WR. Vielleicht passieren ja noch ein paar Trades. Aber die Defense wird weiter umgebaut und die Offense wird vielleicht nicht ganz auf ‘07er Niveau spielen, aber die Running Back Position wird auf jeden Fall besser als die letzten beiden Jahre. Fred Taylor, Sammy Morris und Kevin Faulk alleine stehen ja schon gut da. Wenn BenJarvus dazu kommt noch ein bisschen besser. Aber ich hoffe ja noch, dass Laurence Maroney wieder fit wird und spielt wie Ende ‘07/Anfang ‘08.
EXCITEEEEEEEEEEEDDDDDDDDDDDDDDDD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Aus aktuellem Anlass muss ich mir Gedanken über bestimmte Entscheidungen im Leben machen. Stranger Weise öffentlich. Aber ich habe gelernt, dass der imaginäre Spiegel meist schärfer reflektiert, als der reale. Man spricht in Zungen und schreibt in? Fingern?
Whatever, jedenfalls meine Abschiedsnotiz an die Vergangenheit:
Danke, dass du warst.
Gut, dass du vergangen bist und Platz machst für die Gegenwart.
Du bist Teil von mir, nur ohne den negativen Teil.
Jetzt kann ich zwar weder Frusciante hören noch Kobe spielen sehen.
Aber dafür kann ich ehrlicher sein und erwachsen.
Heute bist du wie die Blüte von meinem Kaktus.
Verwolken, abgefallen, immer noch da, aber letztendlich irrelevant.

Und vor allem tot, während ich lebe.
Tschüss
Für zwischendurch, drei meiner Lieblingsthemen
1. Skip-to-my-lou spielt bei den Magic und fügt sich toll ein
Für diejenigen, die ihn nicht kennen, so hat er auf dem Freiplatz gespielt:
und so spielt er jetzt in der NBA:
2.Lebron ist gestört. Als damals noch die High-School-Videos rumgegangen sind, hab ich gedacht, der Typ sei vollkommen überhyped. Entweder die NBA ist zur High-School mutiert oder Lebron ist so gut. Ich denke letzteres. F***ing crazy!